Christoph
06.04.2007, 01:52
Fragt man Ergometer-Ass Uli Mattersberger (52) nach Hobbys, die nichts mit Sport zu tun haben, gibt’s die Antwort: „Ich habe keine!“ Dafür häufen sich bei dem Lienzer umso mehr sportliche „Freizeit“-Beschäftigungen an.
So ist er seit Mai 2006 jeden Mittwochnachmittag mit einigen Frauen am Weg. Damit kein Missverständnis aufkommt – nur in Sachen Nordic Walking! Er führt die rund zehn Hausfrauen in „seiner“ Gemeinde Nußdorf-Debant rund eineinhalb Stunden an. Zehn verschiedene Routen hat er für die Gruppe auf Lager. Mattersberger bekommt für seinen Einsatz kein Geld. Er „walkt“ mit den Ladies freiwillig und gerne, gibt auch während des Sportelns viele Tipps rund um die gesunde Ernährung. „Es wird sogar übers Keksebacken geplaudert“, lacht er. Mittlerweile gesellte sich auch ein Mann zur Runde. „Nordic Walking ist einfach eine feine Sache. Es soll ein Service von mir für die Gemeindebürger sein“, so Mattersberger. Die Teilnehmer schätzen sein Engagement. „Wenn sie keine Zeit haben, teilen sie es mir dies jedes Mal zuvor verlässlichst mit“, freut er sich.
Trainer in der Therme
Als Coach zu agieren, das ist Mattersberger gewohnt. Schließlich war er einige Zeit als Wellnesstrainer in der steirischen Therme Blumau tätig. „Die acht Schätze, die fünf Tibeter sowie Aqua Jogging waren meine Spezialdisziplinen“, erzählt er.
Und in Blumau war es, da kostete er auch erstmals mit Dampf getrocknete Birnen. „Es gab sie beim Frühstück. Ein heimischer Bauer lieferte die Früchte an, und sie erwiesen sich als genialer Energielieferant.“ Mattersberger fand es deshalb besonders schade, dass die Birnen nur wenig bekannt waren. Kurzerhand suchte der Lienzer den Bauern auf, um ihm seine Vermarktungsdienste anzubieten.
„Allerdings ohne finanziellen Hintergedanken“, versichert er. Der Bauer schlug ein. Ein Team wurde mit noch weiteren Interessierten gebildet und ein Name für die Dörrbirnen geboren: Sie heißen nun schlicht und einfach „Berni“. „Die Sparmärkte haben sie mittlerweile in ihrem Sortiment. Wir setzen sie aber nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland und in der Schweiz ab.“
Mattersberger hat aber noch einiges anderes zu tun. So arbeitet er seit rund drei Jahren mit der deutschen Filmgesellschaft „TeleAnimation“ zusammen. Das Unternehmen produziert gemeinsam mit dem Sportler DVDs . Dafür radelte er bereits einige mühsame Strecken ab. „Stets von einem Filmteam ‚verfolgt’!“, lacht er.
Klingende Namen
So tragen die DVDs Titel wie „Großglocknertour“, „Dolomitenrundfahrt“ oder auch „Kitzbühler Horn“. Der Käufer legt die DVD zuhause in seinen Computer ein, verbindet diesen über Kabeln mit einem speziellen Ergometer. Los geht es! Während der Nutzer radelt schaut er auf den Monitor. Dort radelt Mattersberger ebenfalls. Radelt sozusagen vor. Alle Steigungen und Sonstiges erscheinen auf dem Monitor. „Der Sportler bestimmt das Tempo. Somit kann er die verschiedenen Touren daheim trainieren.“ Die DVDs sind bislang noch einmalig. Der Lienzer plant mit dem Unternehmen bereits die nächste Tour. Die Strecke der Tour de France!
Im letzten Herbst stellte Mattersberger als „Werkfahrer“ der Softwarefirma „daum electronic“ eine weitere Neuheit vor. „Sie nennt sich Ergometer-Rennen fahren übers Internet“, so der Lienzer. Was heißt das? Ganz einfach! Wenn man mit jemandem eine Radtour machen will, ein reales Treffen aber nicht drin ist, dann trifft man sich eben übers Internet. Die entsprechende Software macht es möglich. Matterberger: „Beide setzen sich aufs Ergometer, schalten den Computer ein, wählen eine Strecke aus, und dem gemeinsamen Rennen steht nichts mehr im Wege. Die beiden sehen sich auf dem Monitor sogar!“
Quelle: osttirol-online.at
So ist er seit Mai 2006 jeden Mittwochnachmittag mit einigen Frauen am Weg. Damit kein Missverständnis aufkommt – nur in Sachen Nordic Walking! Er führt die rund zehn Hausfrauen in „seiner“ Gemeinde Nußdorf-Debant rund eineinhalb Stunden an. Zehn verschiedene Routen hat er für die Gruppe auf Lager. Mattersberger bekommt für seinen Einsatz kein Geld. Er „walkt“ mit den Ladies freiwillig und gerne, gibt auch während des Sportelns viele Tipps rund um die gesunde Ernährung. „Es wird sogar übers Keksebacken geplaudert“, lacht er. Mittlerweile gesellte sich auch ein Mann zur Runde. „Nordic Walking ist einfach eine feine Sache. Es soll ein Service von mir für die Gemeindebürger sein“, so Mattersberger. Die Teilnehmer schätzen sein Engagement. „Wenn sie keine Zeit haben, teilen sie es mir dies jedes Mal zuvor verlässlichst mit“, freut er sich.
Trainer in der Therme
Als Coach zu agieren, das ist Mattersberger gewohnt. Schließlich war er einige Zeit als Wellnesstrainer in der steirischen Therme Blumau tätig. „Die acht Schätze, die fünf Tibeter sowie Aqua Jogging waren meine Spezialdisziplinen“, erzählt er.
Und in Blumau war es, da kostete er auch erstmals mit Dampf getrocknete Birnen. „Es gab sie beim Frühstück. Ein heimischer Bauer lieferte die Früchte an, und sie erwiesen sich als genialer Energielieferant.“ Mattersberger fand es deshalb besonders schade, dass die Birnen nur wenig bekannt waren. Kurzerhand suchte der Lienzer den Bauern auf, um ihm seine Vermarktungsdienste anzubieten.
„Allerdings ohne finanziellen Hintergedanken“, versichert er. Der Bauer schlug ein. Ein Team wurde mit noch weiteren Interessierten gebildet und ein Name für die Dörrbirnen geboren: Sie heißen nun schlicht und einfach „Berni“. „Die Sparmärkte haben sie mittlerweile in ihrem Sortiment. Wir setzen sie aber nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland und in der Schweiz ab.“
Mattersberger hat aber noch einiges anderes zu tun. So arbeitet er seit rund drei Jahren mit der deutschen Filmgesellschaft „TeleAnimation“ zusammen. Das Unternehmen produziert gemeinsam mit dem Sportler DVDs . Dafür radelte er bereits einige mühsame Strecken ab. „Stets von einem Filmteam ‚verfolgt’!“, lacht er.
Klingende Namen
So tragen die DVDs Titel wie „Großglocknertour“, „Dolomitenrundfahrt“ oder auch „Kitzbühler Horn“. Der Käufer legt die DVD zuhause in seinen Computer ein, verbindet diesen über Kabeln mit einem speziellen Ergometer. Los geht es! Während der Nutzer radelt schaut er auf den Monitor. Dort radelt Mattersberger ebenfalls. Radelt sozusagen vor. Alle Steigungen und Sonstiges erscheinen auf dem Monitor. „Der Sportler bestimmt das Tempo. Somit kann er die verschiedenen Touren daheim trainieren.“ Die DVDs sind bislang noch einmalig. Der Lienzer plant mit dem Unternehmen bereits die nächste Tour. Die Strecke der Tour de France!
Im letzten Herbst stellte Mattersberger als „Werkfahrer“ der Softwarefirma „daum electronic“ eine weitere Neuheit vor. „Sie nennt sich Ergometer-Rennen fahren übers Internet“, so der Lienzer. Was heißt das? Ganz einfach! Wenn man mit jemandem eine Radtour machen will, ein reales Treffen aber nicht drin ist, dann trifft man sich eben übers Internet. Die entsprechende Software macht es möglich. Matterberger: „Beide setzen sich aufs Ergometer, schalten den Computer ein, wählen eine Strecke aus, und dem gemeinsamen Rennen steht nichts mehr im Wege. Die beiden sehen sich auf dem Monitor sogar!“
Quelle: osttirol-online.at